14.02.2020

SL Windenergie Windpark

SL NaturEnergie, landesweiter Planer und Betreiber von Windenergie- und Photovoltaikanlagen, nimmt Stellung zur Allgemeinen Verfahrensvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen:

„Wir begrüßen den heutigen Beschluss des Bundesrats zur Flugsicherung außerordentlich. Das ist endlich eine konkrete Maßnahme für mehr Akzeptanz von Windenergie. Damit kann das rote Blinken über Windparks flächendeckend ein Ende haben. Hierfür haben wir uns als Unternehmen auf Landes- und Bundesebene über Monate eingesetzt“, sagt Milan Nitzschke, Mitglied der Geschäftsführung der SL NaturEnergie Unternehmensgruppe.  

Zum Hintergrund: Aus Flugsicherheitsgründen müssen Bauwerke über 100 Meter Höhe mit Leuchtfeuern ausgestattet werden. Dies führt bei den meisten Windparks dazu, dass nachts noch über Kilometer hinweg rot blinkendes Licht sichtbar ist.

Der Bundesrat hat heute einem Novellierungsentwurf der Bundesregierung zur Allgemeinen Verfahrensvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen zugestimmt (Quelle: https://bit.ly/38tPh8X). Damit wird geregelt, dass zukünftig dank des Einsatzes modernster Technologien, die Leuchtfeuer nur dann eingeschaltet werden, wenn sich tatsächlich ein Flugobjekt den Anlagen nähert. Nach Angaben des Landesverbrands für Erneuerbare Energien (LEE) bedeutet das, dass damit der Weg frei ist, für technische Systeme, die das nächtliche Blinken von Windrädern um bis zu 98 Prozent verringern.