Neubau WEA

Die Landesregierung will den Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung im Land von vier Prozent im Jahr 2014 bis 2020 auf mindestens 15 Prozent ausbauen. Bis 2025 soll zudem mehr als 30 Prozent des Stroms in NRW aus regenerativen Energien gewonnen werden. Auch will NRW den CO2-Ausstoß in Nordrhein-Westfalen bis 2020 um 25 Prozent und bis 2050 um mindestens 80 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 reduzieren. Ohne einen deutlichen Ausbau der Windenergie können wir diese Klimaschutzziele in NRW nicht erreichen.

 

Die rot-grüne Landesregierung unterstützt den Ausbau der Windenergie aktiv.

Ein Leitfaden zur Umsetzung des Arten- und Habitatsschutzes, zu den Rahmenbedingungen für Windenergieanlagen auf Waldflächen und der Windenergieerlass bieten allen Beteiligten einen verlässlichen Rahmen zur Durchführung von Artenschutz- und FFH-Verträglichkeitsprüfungen, Bestandserfassungen, Monitoring etc. Zudem hat die Landesregierung mit dem „Klimaschutzgesetz NRW“ ein Gesetz verabschiedet, das ihre CO2-Einsparziele verbindlich festschreibt. Den Ausbau der Erneuerbaren Energien nennt die Landesregierung dabei als einen Hauptpfeiler, um diese Ziele zu erreichen. Ein Klimaschutzplan soll Zwischenziele und Maßnahmen definieren, ein Klimaschutzrat berät und prüft, dass die Ziele eingehalten werden. Derzeit werden sowohl der Landesentwicklungsplan als auch der Windenergieerlass überarbeitet und den bestehenden Rahmenbedingungen angepasst.

Der Windenergie ist in substanzieller Weise Raum zu schaffen„, heißt es im Windenergieerlass von 2011. Um die Windenergie an Land entsprechend auszubauen, hat sich die Landesregierung im Entwurf des Landesentwicklungsplans dafür ausgesprochen, 1,6 Prozent der Landesfläche NRWs als Windvorranggebiete auszuweisen. Die Bezirksregierungen sowie der Regionalverband Ruhr haben diese Vorgaben im Zuge der Regionalplanung umzusetzen. Darüber hinaus haben die Städte und Gemeinden in NRW auch die Möglichkeit, weitere Konzentrationszonen darüber hinaus für die Windenergie zu schaffen.